Mein Weg

Du, Gott der Anfänge, segne uns,
wenn wir deinen Ruf hören, wenn deine Stimme uns lockt zu Aufbruch und Neubeginn.

Du, Gott der Anfänge, behüte uns, wenn wir loslassen und Abschied nehmen,
wenn wir dankbar zurückschauen, auf das, was hinter uns liegt.

Du, Gott der Anfänge, lass dein Licht leuchten über uns, wenn wir in Vertrauen
und Zuversicht einen neuen Schritt wagen auf dem Weg des Glaubens.

Du, Gott der Anfänge, schenke uns Frieden, wenn der eigene Weg uns aufwärts führt,
wenn wir Lebewohl sagen.
Lass die Blumen blühen für jeden von uns,
lass den Wind uns den Rücken stärken
und die Sonne warm auf das Gesicht scheinen;
wo immer wir gehen.

Du, Gott der Anfänge, segne uns.
- aus Irland -


Stationen aus meinem Leben ...


Ich meditiere seit 1981 regelmässig und habe dabei die Kontemplation (Sitzen in der Stille) entdeckt, ich war 6 Jahre Schüler bei Pater Willigis Jäger (Benediktinermönch und Zen-Meister), der mich zum Lehrer der Würzburger Schule der Kontemplation ernannt hat.
Vom Reiki-Meister und evangelischen. Pfarrer Ernst Tirpitz bin ich zum Lehrer für Handauflegung eingeweiht worden.

Im Juni 2010 habe ich erfolgreich meine dreijährige Ausbildung "Der Weg der Liebe" bei Frank Fiess und Michaele Kuhn im Berliner Institut für Lebenskunst beendet. Dabei wurden in folgenden Methoden grundlegende Kenntnisse vermittelt:
Integrative Körperpsychotherapie, Humanistische Psychologie und Transpersonale Psychologie sowie Tantra.




In einer Meditation im Jahr 1982 hörte ich den Satz: "Ich bin in Dir und Du in mir, wahre diese Einheit", der für mein Empfinden von Christus in meinem Herzen zu mir gesprochen wurde.
Im Jahr 1998 erkrankte ich an Krebs; für mich war beim Nennen der Diagnose sofort der Impuls da: Das ist eine Chance zu einem neuen Leben. Im gleichen Jahr wurde mir die erste tiefe und lang anhaltende Einheitserfahrung in der Kontemplation während einer Schweigewoche geschenkt; für mich war das im Nachhinein betrachtet der Zugang zu meiner Intuition, die hier freigelegt wurde. Ich sehe es in erster Linie als Gnade und Geschenk und will zugleich meinen Beitrag dazu leisten, Erfahrungen weiterzugeben, die ich durch meine langjährige Disziplin (tägliches Üben, durch das ich mich geöffnet, gereinigt habe) und durch psychotherapeutische Unterstützung in den Jahren meiner dunklen Nacht der Seele (1992-1996), einer tiefen spirituellen Krise (Depressionen), gewonnen habe.

Ausgelöst durch meine Krebserfahrung suchte ich nach einer Entspannungsmethode, so lernte ich u. a. Reiki kennen, verband das mit meiner innerlichen Übung der Kontemplation und entdeckte dabei einen Schatz, der mich seitdem täglich begleitet: Durch das Auflegen der Hände bei mir selbst als meine tägliche spirituelle Übung fühlte ich mehr und mehr: Alles ist in mir...ich brauche niemanden mehr...ich hörte in mir eine Stimme: "Gott liebt mich durch mich", während ich mir meine Hände auflegte.
Meine Übung verwandelte sich von einer Disziplin in ein tägliches Geschenk. Seit Anfang 2008 arbeite ich freiberuflich in Berlin; ich fühlte mich von da an in der Lage, meinen geliebten Beruf als Hilfeplaner für behinderte Menschen (Verwaltungswirt/Sozialarbeiter) beim überörtlichen Sozialhilfeträger, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster, zu kündigen, um nun mit spiritueller Wegbegleitung meiner wahren Berufung nachzukommen.